Pädagogik contra Jugendamt – Mit Logik und Respekt

Seit 2 Jahren besuche ich diverse Workshops an der Universität zu Köln. Humanistische Werte als Bildungsprojekt durch Prof. Dr. Kluge. Ein Ehrenmann ,wenn es um das Erleben der Humanistik und Erziehungswissenschaften geht.Vor 4 Jahren, geriet ich selber in die Situation, mit dem Jugendamt auf Grund einer Trennung Kontakt aufnehmen zu müssen. Aus dem Bedürfnis nach einem Engagement wurde die Wahrnehmung der Zurückhaltung. Diese Zurückhaltung führte dazu, dass meine Kinder in einem Kinderheim untergebracht wurden. Wo wenig Engagement vorhanden war, steigerte sich die Kreativität in den Begründungen für diese Maßnahme.

Es war eine Zeit der Hilflosigkeit und der Machtlosigkeit gegen über den Mächtigen des ASD (Allgemeiner Sozialer Dienst).

Ich wollte als Vater, bedingungslos und wertschätzend für meine Kinder das Beste leisten um wieder Vater sein zu dürfen. Leider wurde mir dieses verwehrt. Anträge wurden abgelehnt, welche mir erlaubt hätten, mich als Vater zu Trainieren.

Mein Bedürfnis nach Bildung und Wissen, wurde zunächst durch die Hilflosigkeit und Protest gemindert. Dieses legte ich jedoch nach einiger Zeit ab, als ich die Erfahrung hatte, dass dieses die „Fronten“ noch mehr verhärtet.

In meinem positiven Bestreben, den Kindern zu helfen und mich zu bilden, stieß ich in einem Sozialen Netzwerk auf Prof. Dr. Kluge.

Seine Lehr- und Forschungsarbeiten umfassen u.A. Projektvorhaben im Feld der Erziehungshilfe, Beratungswissenschaft, Begabungsmanagement, Eltern- und Familienarbeit.

Von 1968 bis 1998 war er Direktor des Seminars für Erziehungsschwierigenpädagogik der ehemals Heilpädagogischen Fakultät der Universität zu Köln. Zusätzlich zu seiner Hochschultätigkeit arbeitete er von 1971 bis 1978 als Direktor des Heilpädagogischen Landesjugendheimes Viersen/Rheinland.

Heute, bietet er unter anderem die kostenlose Eltern-Uni an der Universität Köln an. In diesen Workshops haben Studierende und Eltern, gemeinsam die Möglichkeit voneinander zu erfahren. Die Studierenden, sind Studenten der Erziehungswissenschaft. Nicht selten, sind diese nach dem Studium u.A. im ASD angestellt oder arbeiten in Einrichtungen der Jugendhilfe.

Berufe in denen viel Verantwortung besteht, sowie hohe Herausforderungen mit oft Traumatisierten Kindern.

Herr Prof. Dr. Kluge , hat erkannt, dass Eltern wie auch Studierende voneinander lernen können. Sich sogar auf Augenhöhe begegnen.
Ich besuche diese Workshops heute noch. Ich begann selber Humanpsychologisch zu denken und anzuwenden. An einem mir heute nicht mehr bekannten Punkt, erlebte ich ein solches Verständnis für diese Wissenschaft, dass es mir gelang, selber nicht nur anzuwenden, sondern auch Eltern dafür zu begeistern.

“Ein Haus besitzt den Wert,
welche Werte in ihm vermittelt werden:
Vermitteln wir keine Werte, so wird es ein
Haus des Vergessens und fällt zusammen.
Vermitteln wir gute Werte, so erinnert man
sich gerne an dieses Haus und es wird gepflegt;
so wird es noch 100 Jahre alt.”
H.-W. Radermacher-Blom 2018

Auch das Bewusstsein über die Pädagogik/Erziehungspsychologie veränderte sich.
Ich sehe Eltern heute aus einer anderen Sicht.

Ein bekanntes Zitat von Prof. Dr. Kluge lautet:

„Eltern sind gut, so gut wie sie können..“

Welche wahren Worte. Wer ist der Erziehungsexperte? Professoren , Doktoren , Pädagogen oder Erzieher? Nein, jeder ist für sich Experte. Jeder kann sein eigener Profi werden.

In den 68zigern, erklärte man den Eltern, dass die Autoritäre Erziehung nicht mehr dem Erziehungsstiel nach neuster Erziehungswissenschaft entspricht. In dieser Zeit der Studentenaufstände, wurde jedoch vergessen, den Eltern mit auf dem Weg zu geben, wie Erziehung aussehen möge. Somit hatte die Autoritäre Erziehung einen Fortbestand bis in die 80er Jahre.

Die Folgen spüren wir heute in einem besonderen Ausmaß. Wir hören von Krisen an Schulen und von Vandalismus in Städten. Dieses Jahr, wurden wieder 61.000 Kinder in Obhut genommen, letztes Jahr 68.000 . Das Bundesamt für Statistik veröffentlicht diese Zahlen jedes Jahr.

Was läuft also falsch in unserem System?

Nun, ein System besteht aus einer Gemeinschaft. Das beste System ist ein lernendes System. Doch was, wenn aus lernen eine Pflicht wird?

Wie wundervoll wir Menschen sind, erleben wir im Plural. Denn die Einzigartigkeit lässt uns erkennen wer wir sind.

Was ich damit sagen möchte, erfuhr ich in Kooperation mit Prof. Dr. Kluge .

„ Aus Schulpflicht, muss Schulbildung werden“

Was mit diesem Satz gemeint ist, dürfte vielen aus der Seele sprechen.
Schule muss wieder interessant werden. Bildung Kreativ sein. Kreativität schafft Demokratie.

In einer Diktatur, wie unter Adolf Hitler, war dieses nicht wichtig. Ihm war es wichtig, eine Einheitliche Bildung zu verbreiten. Linientreue sowie gleiches Wissen. Zu was dieses führte, haben unsere Großeltern berichtet.

Vermitteln wir in den Schulen ausschließlich Wissen und gestallten daraus die Schulpflicht statt Schulbildung, so sehen wir Kinder aufwachsen, welche später zu Tyrannen werden.

Wir entziehen diese Kinder aus der Gemeinschaft, dem Sozialsystem. Manche mögen sich an das Restaurant erinnern, welches Kindern Zugang verwehrt. Ich erlebte, wie darüber in Pädagogen Kreisen diskutiert wurde. Wie unfähig Eltern sind .Provokativ, teilte ich mit, das Erzieher ebenso versagen. Die Frage nach einer Erklärung blieb nicht aus. Ein Vorwurf an meiner Frage lautete: „ Erzieher können nichts dafür, wenn Eltern den Kindern kein benehmen beibringen, seit wann gehen Erzieher mit Kindern in ein Restaurant“

Das ist jedoch die Erwartung an die heutige Zeit mit 24 Std. Kitas etc. Wir haben uns in diesem Land ein System erschaffen, in dem Mutter wie Vater berufstätig sind. Ein Land, das es notwendig macht, als Erzieher tätig zu sein, weil den Eltern , zu wenig Freiräume bleiben. Die Verantwortung der Erziehung geben wir ab an den Staat. An einem Staat, dem Fachkräfte in allen Bereichen, so auch gerade in den Erziehungs- und Bildungs- sowie Pflegeberufen.
Kinderarmut ist auch Bildungsarmut.

Das Grundbedürfnis von Menschen besteht bereits im Mutterleib nach Erfahrungen. Diese positive Gier nach Erfahrungen bezeichnen wir später als den Wunsch nach Bildung. Es macht Spaß, bereits im Mutterleib den Arm zucken zu sehen um später zu erkennen dass dieser zum Mund geführt werden kann um an dem Daumen zu saugen.

Das Menschliche Gehirn, so Gehirnforscher wie Prof .Dr. Hüther, strebt danach sich zu vernetzen. Die häufige Annahme , vieles sei vererbt , ist falsch. Unser Gehirn, lernt durch Vernetzung sich selber zu verbessern.

Dieses Bestreben nach Erfahrungen, macht es unerlässlich, dass Kinder in einem Sozialsystem aufwachsen.

Doch gerade der Staat, der ein solches Sozialsystem anbieten sollte, strebt nach dem Bruttosozialprodukt und der Beschäftigung der Elternteile.

Kinder wachsen in Kitas auf sowie anderen Tages Einrichtungen. Wir trennen unsere Kinder von dem Sozialsystem das es damals als Gemeinschaft gab.

„Um ein Kind aufzuziehen, braucht es ein ganzes Dorf.“ Dahinter steht die Idee, dass Kinder in einem sozialen Gefüge aufwachsen, dass sie vielfältige Ansprechpartner brauchen und dass die Arbeit, die Kindererziehung nun mal bedeutet, nicht nur auf den Schultern von einem oder zwei Elternteilen ruhen, sondern breit verteilt werden sollte.
Wenn es gut läuft, finden Kinder neben ihren Eltern und außerhalb der Kleinfamilie Zuwendung, Zuspruch und wichtige Bezugspersonen.

So, wie wir es von unseren Großeltern kannten. Kinder brauchen keine Workaholics, Kinder brauchen die Erfahrung welche eine Gemeinschaft bieten kann. Erfahrungen zu sammeln ,welche sich später zu der Lust auf Bildung entwickelt und in den Schulen kreativ fortgeführt wird.

Die höchste Form der Best möglichen Förderungen. Bedürfnisse erfüllend.
Die beste Form der Erziehung, ist die Autoritative. Erziehen mit Freiheit und Grenzen.

Freiheit schafft Freiraum für Erfahrungen im Gesellschaftlichen System. Das Kind in der Pfütze spielen lassen. Den Schulweg gehen lassen. Nicht Helikopter Eltern zu sein. Erst dann haben Kinder die Möglichkeit, Resilienz zu entwickeln und soziale Kompetenz.

Aktuelle Meta-Analysen zeigen keine klare Zunahme psychischer Störungen bei Kindern und Jugendlichen, benennen jedoch einen anhaltend hohen Prozentsatz von seelischen Erkrankungen im Kindes- und Jugendalter.
Nach einer Meta-Analyse von Barkmann & Schulte-Markwort (2012) auf Basis von 33 internationalen epidemiologischen Studien der vergangenen 50 Jahre wiesen im Durchschnitt circa 18 Prozent der Kinder und Jugendlichen eine psychische Störung auf. Die Prävalenzen schwanken zwischen den Studien stark und reichen von zehn bis über 30 Prozent. Das Robert Koch-Institut (RKI) stellte 2007 Ergebnisse der KiGGS-Studie vor. Mehr als 20 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland zeigen danach psychische Auffälligkeiten (Ravens-Sieberer et al. 2007). Etwa jedes zehnte Kind ist mit hoher Wahrscheinlichkeit psychisch krank; bei weiteren zwölf Prozent finden sich in dieser Studie zumindest Hinweise auf eine psychische Auffälligkeit.
Fehlende Sozialkompetenzen bei den Kids werden nicht ausreichend durch Hilfestellung von außen (Staat BRD) gefördert. Ebenso keine Förderung des Wissens der Erziehungsberechtigten in Bezug auf Erziehung, Rechte und mögliche Ansprechpartner (Ämter), da nicht amtsübergreifend über den eigenen Tellerrand hinaus geschaut wird, obwohl lt. Schulung durch Fachschaftsräte hierfür die Pflicht besteht.

Jugendämter beklagen häufig und vermehrt, dass die Fallzahlen zunehmend sind. Von den vorgesehenen 30 Fällen entfallen pro Mitarbeiter, in großen Städten mittlerweile 100. Von einer Pädagogischen Arbeit in Familien, spricht in diesen Behörden niemand mehr.

Diese Aufgabe übernehmen freie Träger, welche abhängig sind durch diese Auftragsvergabe. In vielen Behörden, werden die Kosten ohne weitere Prüfung übernommen.

Auch ich machte damalig diese Erfahrung. Eingesetzt, war diese Hilfe für 2 Std. . Wir haben häufig Brettspiele gespielt oder Kaffee getrunken. Nicht selten verabschiedete sich der engagierte Pädagoge bereits nach 45 Minuten gegen Unterschrift, welche 2 Std. bescheinigte.

Wenn das Jugendamt eingebunden ist, wird nach Aktenlage entschieden. Erscheint ein Fall als kompliziert oder aufwendig, wird die Unterbringung eines Kindes in einer fachpädagogischen Einrichtung kreativ ausgearbeitet.

Erziehungsberechtigte, werden allein gelassen, wenn sie Gutachten sowie Handlungen des JA zum individuellen Kindeswohl anzweifeln oder gar anzeigen. Auch haben Erziehungsberechtigte überwiegend kein Mitspracherecht, da über ihre Köpfe hinweg Entscheidungen durch das JA getroffen und umgesetzt werden.
Nicht selten, werden die durch die politische Situation verursachte Verringerung der Teilhabe an der Gemeinschaft und Lücken im Bildungssystem, den Eltern angelastet. Der Begriff der Verwahrlosung fließt in die kreative Ausarbeitung der Kindeswohlgefährdung ein.

Jugendämter, sind nicht kompetent im vollsten Umfang durch diverse Fachschaftsräte und die FH für die öffentliche Verwaltung geschult bzw. zum Einhalten von Schulungsinhalten und Gesetzen angehalten. Eine Überprüfung der Einhaltung von o.g. Schulungsinhalten sowie Gesetzen zum individuellen, bedarfsgerechten Kindeswohl, erfolgt durch keine Stelle.

Es wird also wenig auf Pädagogische Bildung gesetzt. In den Universitäten, herrscht ebenfalls ein hoher Leistungsdruck. Das Erlangen der Collection Points sowie Frist für Masterarbeiten. Hinzu kommen persönliche Bedürfnisse jedes Studenten.

Ich erlebte wie Studenten, zu Workshops um 11 erschienen, welche um 9 Uhr begonnen hatten und bereits um 14 Uhr gingen obwohl dieser um 16 Uhr endete. Nicht selten werden auch Facharbeiten über soziale Netzwerke ausgetauscht.

In einem solchen Netzwerk, erlebte ich , wie eine Pädagogische Fachkraft aus Hamburg fragte : „ Ich würde gerne eine Kindeswohlgefährdung für ein Kind in unserer Einrichtung anfertigen, kann mir jemand helfen , da ich nicht weiß , wie ich diese begründen soll“
Es folgte eine Antwort aus der Nähe von München, mit dem Angebot dieses anzufertigen.

Studierende, sind ebenfalls Kinder unserer Gesellschaft. Wozu es führt wenn Erfahrungen verhindert werden und Bedürfnisse nicht berücksichtigt, zeigen diese Auswirkungen.

Mit fehlender Empathie und Fachkompetenz wurde über das weitere Leben eines Kindes ohne Rücksicht auf seine Bedürfnisse und dem recht an teilnahme in der Gesellschaft entschieden.

Die Gerichte, erkennen diese Kindeswohlgefährdungen bzw. Ausarbeitungen ungeprüft an.
Die Angst der Erziehungsberechtigten ist u.a. negativen Erfahrungen geschuldet:
– keine individuelle bedarfsgerechte Unterstützung zum Kindeswohl
– vorschnelle staatliche Kids-Inobhutnahme

Gutachter sollen es richten.
Um den zweifeln der Eltern und der Unwissenheit des Gerichtes gerecht zu werden, ist der Auftrag an einen Gutachter mittlerweile Standard an den Familienerichten. Diese kosten bis zu 32 000 Euro. Vorsorglich wird den Eltern für diese Zeit zunächst das Sorgerecht entzogen und eine Vormünderin, welche bis zu 3000 Euro im Monat erhält eingesetzt.

2015 wurden 9 Mrd. Euro in dieser Industrie umgesetzt. Gutachter, Vormünder, Einrichtungen sind die Gewinner in diesen Verfahren.

Eltern reagieren mit Akzeptanz, erfahren jedoch die fehlende Hilfe nach einer Inobhutnahme.
Ich schrieb bereits, Eltern sind gut, so gut wie sie können.

Pestalozie schrieb einst :

„Der Mensch ist gut und will das Gute; er will nur dabei auch wohl sein, wenn er es tut; und wenn er böse ist, so hat man ihm sicher den Weg verrammelt, auf dem er gut sein wollte. O, es ist ein schreckliches Ding um dieses Verrammeln.“

Eltern steht es doch zu, lernende Eltern zu sein. Wichtiger scheint es, dieses zu verhindern und die Fälle dauerhaft vom Schreibtisch fern zu halten.

In so genannten Hilfeplangesprächen, sind Eltern anwesend. Hier erfahren diese, wie gut fremde mit ihren Kindern umgehen. Jeder lobt sich. Die Einrichtung ,Der Vormund. Dem Jugendamt gefällt es. Es fallen pädagogische Begriffe, welche die Eltern nicht verstehen, da ihnen die notwendige adäquate Ausbildung fehlt. „Frau xy, wir sehen Sie als nicht Bindungstolerant„. Wie oft höre ich von Eltern, das dieser Begriff z.B. verstanden wird als Einschätzung für die Fähigkeit eine Beziehung nicht führen zu können.

Oft höre ich auch, dass Eltern berichten, dass Jugendämter behaupten, die Kinder sind Traumatisiert. Nun, ich stellte mir die Frage, mit welchem Recht, diese Mitarbeiter Diagnosen erstellen. Diagnosen ,welche über die Zukunft dieser Kinder bestimmen und über das Sozialsystem.

Humanwissenschaftlich zu denken, lernte ich bei Prof. Dr. Kluge. In seiner Eltern-Uni der Universität zu Köln ,welche kostenfrei ist sowie in Zahlreichen privaten Stunden. So stellt Prof. Dr. Kluge klar:

„ Auf Pädagogische Fragen, gehören Antworten der Pädagogik“

Nicht Antworten der Psychiatrie oder Medizin.

Voneinander lernen

Eltern müssen lernen, lernende Eltern zu werden. Lernen besser zu sein, als die, welche behaupten besser zu sein. Und Mitarbeiter in den Behörden, müssen lernen wie auch Eltern, wertschätzend und auf Augenhöhe zu kommunizieren. Ich habe dieses gelernt. Auf der Seite des Jugendamtes, war immer häufiger zu erkennen dass eine Art Verteidigung entstand. Heute, besteht diese aus Verweigerung von Gesprächen.

Ich habe gelernt Empathisch zu sein, Gewaltfrei zu kommunizieren, Sonderpädagogisch und Humanpsychologisch zu sein. Ab diesem Punkt, waren Fachkräfte mir nicht mehr gewachsen. Der einzige Weg aus diesem positiven Pfad, war die Verweigerung. Während ich den Jacobsweg ging, verschloss man sich dort hinter dem Eingang.

Dieses erlebe ich auch bei vielen anderen Eltern welche ich heute als Coach begleite. Ich bin heute ebenfalls ein Trainer. Ich würde nie behaupten ein Profi oder Experte zu sein. Experten und Profis sind Eltern, die zu lernen bereit sind. Besser werden als die, welche behaupten besser zu sein.

Bereits in kurzer Zeit, schaffen es Eltern aus dieser Krise heraus zu finden.
Einige, wenige Jugendämter, wie das Jugendamt Räutlingen unter Begleitung von Herrn W. oder das Jugendamt Kerpen, haben verstanden, welche wunderbare Entwicklung hier möglich ist. Herr K. des Jugendamtes Rhein-Kreis-Neuss, gehört ebenfalls dazu.

Ausgebildete, leisten Ehrenamtlich, positive Arbeit, welche den Pädagogen verloren ging. Ich erfahre in letzter Zeit, dass ich von Jugendämtern angerufen werde. Die bitte einer Kooperation entsteht der ich gerne zustimme. In Mediationen werden Zielvereinbarungen vereinbart welche beide Seiten einhalten müssen. Eine sieht vor, Eltern auf Hilfeplangespräche vorzubereiten. Hierzu entwickele ich eigene Werkzeuge. Einen Koffer voller Ideen und in der Pädagogik so wichtigen Optionen. Ein solches HPG wird erst dann Terminiert, wenn beide Seiten stark genug sind .

So wird aus einem solchen HPG, ein Pädagogisches Fachgespräch zwischen Eltern und Jugendamt. Bedürfnisse werden erfüllt, Erfahrungen zugelassen und in das Soziale System beider Seiten Einblick gewährt. Die Demokratie gewahrt. Aus Fälle ohne Perspektive, werden Fälle mit positiven Optionen.

Ich widme diesen Gastbeitrag Prof. Dr. Kluge. Er ist ein Mann, welcher still seine Erfolge genießt. In seinem 85. Lebensjahr, haben er und seine Ehefrau, diese Auszeichnung/Beitrag verdient.

Wir müssen Menschen in unserer Gesellschaft dankbar sein, die unsere Gesellschaft und Soziale Systeme retten. Gelingt uns dieses nicht, leben wir bald wieder in einer Diktatur.

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