15. Radiosendung

Am Sonntag, den 23.12.2018 um 20:04 Uhr läuft die 15.Radiosendung im Bürgerfunk auf Radio Köln. Darin sprechen eine ausgegrenzte Mutter, ein Vater, der Ausgrenzung und Mobbing erlebt und ein Professor für Sonderpädagogik. Moderiert wird auch diese Sendung von Heinz Radermacher-Blom. Ein Abriß über den Inhalt der Sendung folgt:

Taktisches Ausgrenzen

Steffi bekam es mit Mobbing zu tun. Das taktische Vorgehen ihres Ex-Mannes brachte ihr herbe Verluste. Sie machte leidvolle Erfahrung während der Umgangszeiten. Das ständige Achten auf Wort und Weise gegenüber dem narzisstischen Ex-Mann war für sie „die Hölle“. Die Situation ändere sich manchmal von Minute zu Minute.

Polizei schützt nicht

Ihr Ex-Mann ist Jäger. Aus Angst vor möglicher Gewalt wendet sich Steffi an die Polizei. Sie wird abgewimmelt, da keine konkrete Gefahr vorliegt. Dank ihres Humors sind die Umstände für sie gerade noch erträglich. 

Selten, wenn überhaupt, bekommt sie die Kinder zu sehen.

Geld oder Stress

Der Ex-Mann lässt die Kinder ihre Kleidung vom Taschengeld kaufen. Er erzählt den Kindern, daß ihre Mutter keinen Unterhalt zahlt und sie deshalb auch kein Taschengeld kriegen. Die Kinder äußerten sich daher auch zu diesem Thema und reagierten (!) mit Ablehnung und Wut. Ist dies ein pädagogisch wertvolles Erziehungsmittel oder Druckmittel für Ablehnung und Manipulation? Hier werden Kinder als Machtinstrument missbraucht. Der zweite Fall folgt:

Behördliches Mobbing

Leicht konnte ein Elternteil seine ehemals engsten Vertrauten bei Behörden und Institutionen schlecht machen. Die Bediensteten glauben es. Davon Berichtet auch der ausgegrenzte Vater Sandro. In seinem Fall wurde ein Beweisvideo vor Gericht nicht beachtet. Doch darin äußerten seine Kinder den Wunsch nach dem Wechselmodell. Dies ermöglicht ihnen, zu gleichen Teilen beim Vater zu leben, wie bei der Mutter.

Ablehnung und Widerstand

Der Ablehnung des Gerichts gegenüber seinem Wunsch nach gleichberechtigter Elternschaft stößt jedoch beim Vater auf Widerstand. Er organisiert sich und bekommt Unterstützung von anderen Betroffenen. Gemeinsam gehen sie gegen Unrechtsfälle vor und decken auf. Sie nahmen mit der Presse Kontakt auf, um medialen Druck auf Behörden aufzubauen. Auf diese Weise soll ein Ungleichgewicht der Machtverhältnisse zwischen Vater und Mutter ausgeglichen werden. 

Blick auf das Positive

Das zweite Interview mit Herrn Professor Dr. Kluge war geprägt von der Hoffnung. Hoffnung auf Einsicht des problematischen Ex-Partners. Hoffnung auf die Möglichkeiten, die Inhalte der positiven Diagnostik und der ElternUni umsetzen zu können. Gemessen an der Realität vieler betroffener Väter und Mütter ging ich der Frage nach, wie denn im Falle der Strittigkeit eine kindeswohldienliche Lösung erzielt werden könne. Es war ein angenehmes Gespräch. Aus der Perspektive der Humanwissenschaft gedieh´ der Ansatz:

„Was sind meine Anteile daran?“. (Zitat K.J. Kluge)

ElternUni auch für getrennt erziehende Eltern!

In diesem Sinne…

Sendetermin

23.12.2018 um 20:04 Uhr im Bürgerfunk auf Radio Köln (als Webradio  überall verfügbar) 

Infos:

Bildquelle (Ausschnitt): https://burst.shopify.com/photos/father-and-daughter-at-outdoor-market

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